Digitize the planet

1. Daten schaffen

Einen frei nutzbaren Datensatz für die Regeln zur Freizeitnutzung von Natur schaffen

Der Datensatz soll Regeln aus Gesetzen, Verordnungen und Vereinbarung präzise und richtig wiedergeben und dadurch ein hohes Vertrauen bei Datennutzer und Endnutzer genießen. Dazu müssen die zu digitalisierenden Regeln möglichst aus vertrauenswürdigen Quellen erhoben werden. Das bedeutet, dass entsprechende Stellen und Verantwortliche sich mit einem verifizierten Account anmelden können und dann berechtigt sind, ihre Daten einzugeben. Die Daten werden nach dieser geschlossenen Erhebung im zweiten Schritt als „Open Data“ veröffentlicht und sind dann frei nutzbar wie auch veränderbar nach den Bedürfnissen der Datennutzer. Hier liegt der Unterschied zu Datenbanken wie OSM oder Wikipedia, wo Dateneingabe und Ausgabe offen sind, dadurch können Daten leicht nach eigenen Bedürfnissen verändert werden, verlieren dadurch aber auch an Vertrauenswürdigkeit.

Wie bei Kernaufgabe „Regelwerke durchleuchten“ beschrieben haben die Informationen und somit der Inhalt unserer Daten verschiedene Quellen und damit unterschiedliche Anforderungen. Dementsprechend müssen auch die Methoden zur Datenerhebung an die verschiedenen Bedürfnisse angepasst werden.

In den verschiedenen Ebenen der Behörden, Verwaltungen und Initiativen gibt es große Unterschiede in den Ressourcen und den digitalen Kompetenzen. Daher muss eine benutzerfreundliche Infrastruktur geschaffen werden, die eine schnelle und effektive Eingabe und Ausgabe der Daten zulässt. Der Nutzen der investierten Arbeit in die Datenbank muss von Beginn klar sein und über der eingesetzten Arbeit liegen.

Angepasste Datenerhebung je nach Bedürfnissen

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Verwaltungen und Behörden soll ermöglicht werden, über ein Interface Informationen in die Datenbank einzutragen.

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Der Verein erstellt ein Konzept zur Digitalisierung von kleinen Schutzgebieten und sensiblen Räumen ohne eigenständige Verwaltung.

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Zusammenarbeit mit Initiativen, welche lokale Vereinbarungen treffen und veröffentlichen.

Erste Daten wurden mit Pilotpartnern in zwei Phasen erhoben

Unsere Kernaufgaben wurden in einer ersten Pilotphase in folgenden 5 Großschutzgebieten und 3 Reisegebieten (inkl. der dortigen Schutzgebietskulisse) auf ihre Machbarkeit überprüft und erste Daten konnten erhoben werden.

Zusammen mit Partnern aus Naturschutz, Verwaltung und Tourismus wurden 43 Regelwerke auf einer Fläche von fast 400.000 Hektar untersucht und in eine strukturierte Abbildungsform übertragen. Im Ergebnis dieser Pilotphase haben wir die Machbarkeit des Konzeptes nachgewiesen.

Das Ergebnis aus der ersten Pilotphase möchten wir in der zweiten Phase evaluieren, verbessern und verbreiten. Auch ist es uns wichtig, in dieser Phase weitere wichtige Daten zu sammeln, bereit zu stellen und zu veröffentlichen. Mit unseren Partnern aus Tourismus, Naturschutz und Verwaltung digitalisieren wir Regelwerke von Nord- und Ostsee über die großen Wälder und Mittelgebirge in Deutschland bis hin zu den alpinen Regionen in Österreich und Slowenien.

Ein Überblick zu den ersten Daten